Trebeta  
 

Aus der Presse

Heute (23. November 2004) habe ich eine E-Mail von einem der hier kopierten Autoren bekommen. Er hatte einer Zeitung ein Nutzungsrecht eines seiner Texte verkauft und auf diesem Wege ist der Text im Pressearchiv gelandet. Da er mit der Nutzung des Textes auf dieser Website, ohne seine Zustimmung, nicht einverstanden ist, werde ich von ihm des "geistigen Diebstahls" bezichtigt und mit der höflichen aber bestimmten Bitte, zur aussergerichtlichen Klärung einen Betrag von 150 EUR an ihn zu überweisen, konfrontiert.

Ich will hier nicht anfangen zu heulen oder diese ach so schlechte Welt anzuklagen. Der Mann hat Recht und damit hat sichs. Ich werde seiner Bitte wohl oder übel nachkommen müssen, denn auf einen Rechtstreit habe ich keine Lust, und schon gar nicht auf einen aussichtslosen. Das einzige was ich in der Sache noch tun kann, ist darum bitten anzuerkennen, dass es hier niemals um Profit ging und das wir mit seinem Text niemals Geld verdient haben.

Für mich heisst das in der Konsequenz allerdings auch, dass ich das Pressearchiv erstmal dicht machen werde. Evtentuell versuche ich die hier kopierten Zeitungen anzuschreiben und die Rechte individuell zu klären, aber bei mehr als 460 einzelnen Artikeln dürfte das eine Mammutarbeit werden und ich bin mir nicht sicher ob sie sich lohnen würde.

Tut mir leid!

Nachtrag: Dieser Hinweistext erscheint seit der Schliessung des Pressearchivs immer anstelle der gespeicherten Texte, wenn man versucht diese über ihren alten URL zu erreichen. D.h. falls du versucht hast einen bestimmten Artikel durch Eingabe seines URL oder durch einen Link von einer fremden Seite zu erreichen und jetzt diesen Hinweis liest, bedeutet das nicht, dass dieser Artikel der ist, weswegen hier dicht gemacht wurde!

Thomas Nesges

Kommentare zu diesem Beitrag:

Bodvar
08.12.2004, 09:36 Uhr
Bisher dachte ich, geistiger Diebstahl sei, wenn man die Idee anderer als seine eigene ausgibt. Hast du das getan?

Gruß
Bodvar (der sich verkneift, Strophe 21 des Hávamál anzubinden)
 
Thomas Nesges
13.12.2004, 09:47 Uhr
Nein, du wirst hier im keinen fremden Text ohne Quellenangabe finden. Aber das reicht nach dem Urhebergesetz leider nicht aus.

Die Sache ist übrigens recht vernünftig beigelegt worden. Ich habe im Endeffekt 50 EUR gezahlt und diese sind einem bosnischen Behindertensportler zu Gute gekommen, der mit dem Geld unterstützt wird um bei den Paralympics mitmachen zu können.
 
Richard König
05.02.2005, 23:52 Uhr
Grüßt Euch Gott,
ich war Erbauer von dem Stonehenge-Nachbau in Bis denn
 
Richard König
06.02.2005, 11:22 Uhr
Näheres über den Stonehenge-Nachbau aus Stroh unter www.strohhenge.de oder bei mir turmladen@web.de
 
RunaStera
11.05.2005, 23:01 Uhr
Die Situation kenne ich. Jedoch hatte ich VOR dem Veröffentlichen auf der Website unseres Sportvereins bei der Zeitung nachgefragt. Der Cheffe erklärte mir, dass meistens freie Mitarbeiter für die Zeitung (Neue Osnabrücker Zeitung, NOZ) arbeiten und die für Ihre Artikel ein Honorar bekämen. Alles andere hast Du ja schon oben dargestellt.

Danach hatte ich/hatten wir, Interviewwünsche nur erfüllt, wenn wir den Artikel auch auf unserer Website veröffentlichen durften. Also - das klingt jetzt ein wenig nach Kindergarten ;-) es war ganz einfach so, dass wir den Zeitungsmenschen während des Interviews gefragt hatten, ob er was dagegen hätte, wenn wir den Artikel unter Benennung des Autors einscannen und auf die Homepage setzen. Hat bisher niemand verweigert.

Gruß

Runa
 
Nicole Hollatz
29.05.2005, 19:21 Uhr
Durch Zufall bin ich auf die Seite gestoßen - Hut ab, sehr gut gemacht. Der Ärger mit dem Archiv ist traurig, allerdings müssen auch die "Freien" verstanden werden. Ich bin selbst eine solche und habe auch schon einige meiner Artikel (das Wikingerboot Skidbladnir gehört meinem Mamm ;-) hier wiedergefunden. Hintergrund ist, dass viele andere Schreiberlinge und auch Zeitungen denken, alles was im Netz zu finden sei, ist kostenlos ...
 
Thomas A. Christen
28.08.2005, 22:47 Uhr
ich bin der Entdecker der Pfahlbausiedlung Kehrsiten. Zufälligerweise bin ich auf diese Website gestossen. Ich wüsste nicht, das ich je einem Journalisten aus Bern irgendwelche Informationen weitergegeben hätte und ich kann mir nicht vorstelle, woher man sonst fundierte Informationen zu dieser Pfahlbausiedlung bekommen kann. (Ohne sie irgendwo abzuschreiben.) Nicht, dass ich was degegen habe, wenn die Schweiz möglichst viel aus Kehrsiten erfährt. Aber bitte, ein Artikel sollte sauber recherchiert sein und das bedingt mindestens einen Augenschein vor Ort.Ich appeliere hier an ein Minimum an journalistischer Berufsehtik.
 

Einen Kommentar schreiben:

Dein Name:
Deine EMail-Adresse:
Deine EMail-Adresse:
Dein Kommentar:

Bitte gib deinen richtigen Namen und deine EMail Adresse an, wenn du einen Kommentar abgeben möchtest. Einträge ohne diese Angaben werden von uns abgelehnt und gegebenenfalls gelöscht. Wir bitten um konstruktive Kritik und qualifizierte Kommentare! Wir behalten uns vor Beiträge ohne Nennung von Gründen zu löschen. Mehr Info

 

+++ webdesign: thomas nesges <thomas@tnt-computer.de> +++ http://www.tnt-computer.de +++