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| >> | Trefferzonen im FreikampfDer Codex Belli 2002 regelt die Trefferzonen nicht mehr sondern nennt einige Verhaltensregeln und weist darauf hin, dass Trefferzonen und -regeln unter den Kämpfern ausgemacht werden sollen. In der Praxis haben sich die Regelungen aus dem alten Codex Belli 2000 jedoch bewährt und sie kommen meist stillschweigend zum Einsatz. Bei den Trefferzonen wird zwischen drei Angreifergruppen unterschieden: Nahkampf (Schwert/Schwert und Schild)Im Nahkampf sind besonders die Extremitäten (Arme und Beine) besonders gefährdet und auch besonders empfindlich. Daher werden nicht nur Kopf und Genitalbereich von der erlaubten Trefferzone ausgenommen, sondern auch Unterarm- und Unterschenkelzone. Stangenwaffe (Lanzen)Beim Einsatz von Stangenwaffen gilt grundsätzlich das gleiche wie im Nahkampf. Allerdings sollen Stangenwaffen grundsätzlich nach unten geführt werden, was die erlaubte Trefferzone stark einschränkt. Daher ist der Unterschenkelbereich hierbei erlaubt. Diese Regelung ist nicht ganz unumstritten! Mit der Lanze wird grundsätzlich gestochen (seitliche Schläge gelten nicht), was sie zu einer sehr gefährlichen Waffe macht. Der alte Codex Belli sah eine Verwendung von Lanzen aufgrund ihrer Gefährlichkeit gar nicht vor. Der Einsatz der Lanze gegen Schienbeine ist demzufolge äusserst unangenehm und wir prüfen momentan im schmerzhaften Selbstversuch ob wir weiterhin empfehlen werden den Unterschenkelbereich als Trefferzone für die Lanze zuzulassen. Zudem wird der Lanze durch die zusätzliche Zone ein sehr hoher taktischer Vorteil gegeben, da der Schwertkämpfer diesen Bereich kaum decken kann und auf Ausweichmanöver beschränkt ist. In kurzen Lines kommt es deshalb oft zu einer Lanzen-dominierten "Einleitung", die für die Schwert/Schild-Kämpfer zu passiv ist. Schusswaffen (Bogenschützen)Da Bogenschützen oft ballistisch schiessen müssen und immer zeitverzögert treffen macht eine genaue Regelung wenig Sinn. Deshalb gilt hier, dass die Trefferzone unterhalb der Brustwarzen beginnt. Es ist also zu vermeiden in den Kopfbereich zu schiessen. Die Grafiken verdeutlichen die Trefferzonen. Nicht erlaubte Bereiche sind rot markiert:
Als zusätzliche Regel gilt, dass derjenige, der einen anderen am Kopf trifft (einen "Headshot" landet) selbst ausscheidet. Diese Regel gilt für alle Waffengattungen (also auch für Bogenschützen). Diese Regel soll zusätzlich motivieren die gefährlichen Kopftreffer möglichst zu vermeiden. GrundsätzlichesGrundsätzlich ist darauf zu achten, Schläge niemals mit voller Wucht auszuführen. Das Gegenüber ist ein Partner und kein Feind! Beim Einsatz von Schwert oder Stangenwaffen besteht immer die Gefahr, dass ein Schlag abrutscht. Deshalb sind Angriffe auf das obere Drittel des Schildes nicht erlaubt (von hier kann ein Streich leicht zum Kopf abgleiten). Einen Kommentar schreiben:Bitte gib deinen richtigen Namen und deine EMail Adresse an, wenn du einen Kommentar abgeben möchtest. Einträge ohne diese Angaben werden von uns abgelehnt und gegebenenfalls gelöscht. Wir bitten um konstruktive Kritik und qualifizierte Kommentare! Wir behalten uns vor Beiträge ohne Nennung von Gründen zu löschen. Mehr Info | ||||
Kommentare zu diesem Beitrag:
30.10.2008, 14:15 Uhr
05.01.2010, 02:08 Uhr
ich sage nur einses lebe der Huscarl (Vollkontakt)
da brauch ich mir über solche sache beim kampf nicht den kopf zerbrecherr
gehabt euch wohl bleibt frei in taten und gedanken